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Nähmaschine richtig einfädeln

Nähmaschine richtig einfädeln, tönt simpel und überfordert zu Beginn doch ein wenig. Also welcher Faden muss jetzt wo? Wie war nochmals die Reihenfolge?! Einige Modelle in unserem Nähmaschinen Vergleich sind mit Einfädelhilfen versehen. Direkt zu den Modellen (hier klicken)

Aber, auch ohne Einfädelhilfe gelingt das Einfädeln, wenn ein paar Dinge beachtet werden. Versprochen. Unsere Schritt- für-Schritt-Anleitung hilft dir dabei.


Die wichtigsten Schritte, um eine Nähmaschine richtig einfädeln sind:

1. Unterfaden aufspulen

2. Unterfadenspule einsetzen

3. Oberfaden einfädeln

4. Unterfaden hochholen 

Video:

1. Nähmaschine richtig einfädeln – Unterfaden aufspulen

Um Nähen zu können, muss die Nähmaschine richtig eingefädelt werden. Es braucht  einen Ober- und einen Unterfaden.

Der Unterfaden einer Nähmaschine befindet sich, auf einer Spule aufgewickelt, im unteren Gehäuse der Nähmaschine, unterhalb des Nähtransporters.

Die kleinen Spulen sind meist aus Metall oder Kunststoff und werden leer mit der Maschine mitgeliefert. Um nähen zu können, wird ein Teil vom Oberfaden auf die Unterfadenspule aufgespult. Das funktioniert je nach Nähmaschinen-Modell ein wenig unterschiedlich, das Grundprinzip ist aber immer etwa gleich:

1. Als erstes wird eine leere Spule zur Hand genommen – eine gebrauchsübliche Spule hat auf beiden Seiten ein kleines Loch, durch dieses wird der Faden durchgezogen, bevor man ihn aufspult

2. Jetzt wird der Zylinder, der das Obergarn beim Nähvorgang stoppt, entnommen

3. Das Garn aufstecken, meist so, dass die Schrift lesbar ist und den Zylinder wieder anbringen

4. Jetzt geht es an das Einspannen des Obergarns. Das ist bei allen Modellen unterschiedlich. Auf neuen Nähmaschinen ist glücklicherweise eine kleine Skizze angebracht, wie der Faden eingespannt werden muss. Am besten du orientierst dich daran, oder schaust in der Bedienungsanleitung nach, wie das Vorgehen bei deiner Maschine ist. Im Video kannst du dir zudem das Grundprinzip des Einspannens anschauen und dann vergleichen.

5. Nun die Spule in die Hand nehmen und den Faden von unten durch das kleine Loch ziehen – ein bisschen dran ziehen, so dass circa 1 Zentimeter hervorschaut

6. Ist der Faden eingesteckt, wird die Spule auf den Spurenwickler gesetzt, dabei den Faden straff halten

7. Den Spulentwickler inklusive Spule nun nach rechts zum Spulenstopper schieben. Dabei sollte ein Klack-Geräusch zu hören sein. Der Nähmaschine wurde signalisiert, dass sie die Spule aufwickeln soll, wenn das Pedal betätigt wird

8. Jetzt wird in die Pedale getreten! Die Spule beginnt sich zu drehen und dabei Garn von der Obergarnspule abzurollen. Ist genug Faden auf die Spule gewickelt worden, stoppt sie von alleine. Faden abschneiden, Spule entnehmen

9. Das war’s, deine erste Unterfadenspule ist fertig, der erste Schritt beim richtigen Einfädeln der Nähmaschine


2. Nähmaschine richtig einfädeln – Unterfadenspule einsetzen

naehmaschine-richtig-einfaedeln

1. Um die Unterfadenspule in die Nähmaschine einsetzen zu können, muss sie zuvor bei einigen Modellen in eine Kapsel eingelegt werden. Bei anderen Modellen im Nähmaschinen Vergleich wird die Kapsel einfach waagrecht im dafür vorgesehenen Bereich hineingeschoben und eine Kapsel ist nicht notwendig

2. Wenn deine Maschine mit dem Spulensystem ausgestattet ist, sollte die Spule locker in der Kapsel zu liegen kommen und sich im Uhrzeigersinn zu drehen beginnen, wenn am Faden gezogen wird

3. Nun den Faden nehmen und durch den kleinen Schlitz, oben an der Kapsel ziehen. Der Faden wird entlang der Metallabdeckung geführt und kommt bei der Öffnung oben links wieder heraus

4. Um zu kontrollieren, ob die Fadenspannung gut ist, folgt ein kleiner Test:

halte dazu die Kapsel in einer Hand und ziehe sie am Faden hoch

– die Fadenspannung ist richtig eingestellt, wenn sich die Kapsel nach oben mitnehmen lässt und bei leichtem Schütteln langsam nach unten gleitet

– die Fadenspannung ist zu locker, wenn sich die Kapsel nicht hochheben lässt, weil sich der Faden entrollt. Das kann beim Nähen unschöne Schlaufen geben

– die Fadenspannung ist zu fest, die Kapsel lässt sich nicht bewegen. Beim Nähen kann dies dazu führen, dass der Faden reisst

– ist die Fadenspannung zu locker, oder zu fest, kann sie mittels einem kleinen Schräubchen an der Kapsel eingestellt werden. Ein Schraubenzieher dafür wird bei den meisten Nähmaschinen-Modellen mitgeliefert

5. Nun wird die Spule in das Spulengehäuse eingesetzt. Dazu solange am Handrad drehen, bis die kleine Aussparung oberhalb des Gehäuses frei liegt

6. Die Kapsel nun an dem kleinen Hebel halten und mit dem Metallstift nach oben in den Kapselraum schieben. Es muss ein deutliches Klack-Geräusch zu hören sein, damit die Kapsel einrastet

7. Damit ist der Unterfaden eingesetzt. Eine wichtige Voraussetzungen beim richtigen Einfädeln der Nähmaschine


3. Nähmaschine richtig einfädeln – Oberfaden einfädeln

Das richtige Einfädeln des Oberfadens ist von Nähmaschine zu Nähmaschine unterschiedlich, das Grundprinzip ist aber gleich. Hinweis: die Nähmaschine vor dem Einfädeln aus Sicherheitsgründen ausschalten.

1. Als erstes wird das Garn auf dem sogenannten Garnrollenhalter richtig positioniert

2. Die nachfolgenden Schritte sind, wie angetönt, modellabhängig. Das richtige Einfädeln der Nähmaschine ist entweder direkt auf der Maschine mit einer kleinen Skizze ersichtlich, oder in der Bedienungsanleitung nach zuschauen

3. Je nach Modell folgen hier verschiedene Schritte, die alle das Ziel haben, die Nähmaschine richtig einzufädeln

4. Ganz gleich, welches Modell du hast, beim letzten Schritt, wird das Fadenende durch das Nadelöhr geführt, der Nähfuss angehoben und der Faden unter dem Nähfuss hindurch nach hinten gezogen

5. Somit sind beide Fadenrollen bereit und es geht im nächsten Schritt darum, den Unterfaden hochzuholen


4. Nähmaschine richtig einfädeln – Unterfaden hochzuholen

Am besten lässt du das Gehäuse mit der Spule drin offen, dann siehst du genau, was passiert.

1. Bewegst du das Handrad in deine Richtung, senkt sich die Nadel nach unten

2. Das machst du solange, bis sich die Nadel bis ganz nach unten bewegt hat und wieder hochkommt. Du wirst beobachten können, dass die Nadel den Faden mitgenommen hat. Ziehe vorsichtig am Ende des Oberfadens, dann kommt die Schlaufe des unteren Fadens hoch

3. Greif nach der Schlaufe und ziehe sie hoch, bis du das Fadenende des Unterfadens in der Hand hast

4. Nimm beide Fadenende in die Finger und ziehe sie gleichzeitig straff nach hinten. Dort legst du sie auf den Transporteur

Die Nähmaschine ist richtig eingefädelt, das Nähen kann los gehen! Mit welchen Nähmaschinen das Nähen kinderleicht ist, zeigt unser großer Nähmaschinen Vergleich.

Videoquelle: https://www.youtube.com/channel/UCe4LvOrMJtXBw_bvR635i0g

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